© Aalener Nachrichten 11.02.2019

Sie haben in der Wasseralfinger Vesperkirche die neue Aktion „Gern geschehen“ vorgestellt: von rechts Daniela Mühlbäck, Corinna Pavel, Pfarrer Uwe Quast und die Wasseralfinger Ortsvorsteherin Andrea Hatam. (Foto: Fotos: Eckard Scheiderer)

„Gern geschehen“: Solidarität ist ganz einfach

Eckard Scheiderer

Wasseralfingen Den Geist der Wasseralfinger Vesperkirche ganzjährig in der Aalener Stadtgesellschaft verankern – genau das will die neue Aktion „Gern geschehen“, die am 4. März startet. 16 Cafés, Bäckereien und Metzgereien in Wasseralfingen und der Aalener Innenstadt machen zum Auftakt bereits mit. Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Wer in einem dieser Geschäfte etwas einkauft oder konsumiert, kann für einen Mitmenschen noch etwas mit bezahlen – von der Brezel über den Kaffee bis zum Tagesessen. Der Bon dafür wird an ein Brett gehängt, jemand anderes kann ihn wegnehmen und das bereits Bezahlte dann verköstigen.

Wer hat, der gibt, und daraus kann Miteinander, Begegnung und Gemeinschaft entstehen. Für Corinna Pavel vom Organisationsteam ist das der Geist der Vesperkirche. „Was hier geschieht, würde sonst so nie geschehen“, sagt sie. Und weil nach vier Wochen Vesperkirche das in dieser Form bis zum nächsten Jahr zunächst immer vorbei ist, „kommt bei allen jedes Mal auch Wehmut auf“, wie Pavel bekennt. Weshalb die Verantwortlichen der Vesperkirche schon lange überlegen, wie man deren Geist und Kerngedanken ganzjährig in der Stadt verankern könnte.

„Caffè sospeso“: Tradition in Neapel

Auf die Sprünge geholfen hat dabei die Aalenerin Daniela Mühlbäck, die sich außer bei der Vesperkirche vor allem beim Verein Govinda engagiert. Ihr kam der „Caffè sospeso“, der „aufgeschobene Kaffee“, in den Sinn, ein Brauch, den es in Neapel schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt: Man bezahlt in einem Café außer seinem eigenen einen weiteren Kaffee mit, der dann an einen Bedürftigen ausgegeben wird. Mittlerweile gibt es ähnliche Aktionen in einigen deutschen Städten auch.

Für die Aktion „Gern geschehen“ haben deren Erfinder eigene „Spielregeln“ erdacht: Statt dem „aufgeschobenen Kaffee“ soll der Name der Aktion einfach jene landläufige Formulierung sein, die eigentlich eine von Herzen kommende Selbstverständlichkeit ausdrücke, wie es Pavel und Mühlbäck empfinden. Und vor allem: „Gern geschehen“ bedeute, dass jeder kommen und mitmachen kann. „Jeder darf Geber und Nehmer sein“, erklärt Mühlbäck. Es gebe weder eine Art Bedürftigkeitsprüfung noch müsse sich jemand ausweisen, um von einem am Brett hängenden Bon zu profitieren. Das Ganze sei einfach offen für jedermann. Und vor allem: „Auf diese Weise stigmatisieren wir auch niemand“, wie Pavel wichtig ist zu betonen. Wie viel er für einen Mitmenschen ausgeben will, das ist jedem Geber selbst überlassen. Das kann von der einfachen Brezel über die Tasse Kaffee oder den Leberkäswecken bis hin zu einem kompletten Frühstück oder einem Tagesessen reichen. „Einer gibt ein bisschen mehr, ein anderer nimmt, und das von Herz zu Herzen“, das sei eigentlich schon alles, beschreibt Pavel, wie die Aktion funktioniert.

Dankbar für Unterstützer

Damit die Aktion „Gern geschehen“ gleich am ersten Tag nach Ende der Wasseralfinger Vesperkirche, nämlich am 4. März, starten kann, haben ihre Schöpfer bereits viel Vorarbeit geleistet. Brettchen zum Befestigen der Bons wurden als Aufhänger und Aufsteller entworfen und gebaut, es gibt ein einprägsames Logo, und als nächstes werden noch Plakate folgen, um die Aktion möglichst schnell bekannt zu machen.

Dankbar sind Pavel und Mühlbäck zusammen mit dem Wasseralfinger Pfarrer Uwe Quast jenen 16 Betrieben, die sich zum Teil sehr spontan dazu entschlossen hätten, bei „Gern geschehen“ mitzumachen. Dankbar sind sie aber auch für die Hilfe weiterer Unterstützer in Form von Firmen aus dem Bereich Holz, Grafik und Design. „Die Vesperkirche kostet die ganze Aktion gar nichts“, sagt Pavel.

Und die teilnehmenden Betriebe im Prinzip ebenfalls nicht. „Wir haben keinerlei Nachteil“, sagt der Wasseralfinger Metzgermeister Jürgen Vetter, der auch Obermeister der Fleischer-Innung Ostwürttemberg und Belieferer der Wasseralfinger Vesperkirche ist. Von der Idee der Aktion „Gern geschehen“, so Vetter, sei er spontan und sofort begeistert gewesen.

„Eine echte Solidaritätsaktion“

Mit so wenig Aufwand anderen etwas geben zu können, das sei nicht nur eine „Supersache“, damit sei die Wasseralfinger Vesperkirche wieder einmal Vorreiter, freut sich Ortsvorsteherin Andrea Hatam. Pfarrer Uwe Quast greift auf den Ursprung des Wortes Solidarität zurück, was nichts anderes bedeute, als eine kleine Gabe weiterzugeben. Insofern sei „Gern geschehen“ eine Solidaritätsaktion par excellence, bei der es um nichts anderes gehe als darum, den Nächsten wahrzunehmen.

Damit möglichst viele Menschen in ganz Aalen die neue Aktion wahrnehmen, werden Corinna Pavel und Daniela Mühlbäck viermal auf dem Aalener Wochenmarkt vor dem Rathaus jeweils mit prominenter Unterstützung dafür werben. Am Mittwoch, 6. und 13. März, sowie am Samstag, 9. und 16. März, können sich die Marktbesucher über „Gern geschehen“ informieren.

 

Folgende 16 Cafés, Bäckereien und Metzgereien in Aalen und Wasseralfingen werden zum Start der Aktion „Gern geschehen“ mitmachen:

- Metzgerei Vetter, Bismarckstraße 92, Wasseralfingen;

- Metzgerei Fuchsbau, Spieselstraße 8, Wasseralfingen;

- Stadtcafé Nagler, Karlsplatz 13, Wasseralfingen;

- Bäckerei Braunger, Karlstraße 43, Wasseralfingen;

- Bäckerei Mack, Wasseralfingen, Wilhelmstraße 11, und Aalen, Reichsstädter Markt;

- Metzgerei Schuster, Abtsgmünder Straße 4, Wasseralfingen, und Marktplatz 13a, Aalen;

- Feinkost Amorelli, An der Stadtkirche 11, Aalen;

- Café Schieber, Spritzenhausplatz 24, Aalen;

- Café Samocca, Friedhofstraße 11, Aalen;

- Café Podium, Marktplatz 4, Aalen;

- Rosmarie, Reichsstädter Straße 24, Aalen;

- Café Dannenmann, Alter Kirchplatz 8, Aalen;

- Frapé, Julius-Bausch-Straße 32, Aalen;

- Bäckerei Walter, Marktplatz 22, Aalen.

© Aalener Nachrichten 11.02.2019

 

 

 

© Aalener Nachrichten 10.02.2019

Auch den Nachtisch haben Frauen der muslimischen Gemeinde gebacken- sehr zur Freude von Corinna Pavel, der Mitorganisatorin der Vesperkirche. (Foto: Markus Lehmann)

Spaghetti Bolognese mit tunesischer Note: Dafür sorgen die Gewürze von Lamina Fetzer(links), die sie aus ihrer Heimat Tunesien mitgebracht hat. (Foto: Markus Lehmann)

Die Jugend ist für den Salat zuständig. Wie der neunjährige Furkan(rechts), der penibel und geduldig jedes einzelne Würzelchen vom Feldsalat zupft. (Foto: Markus Lehmann)

Vesperkirche: Gelebte Ökumene mit Spaghetti Bolognese „oriental“

Markus Lehmann

Aalener Muslime kochen einen italienischen Klassiker, der in einer evangelischen Kirche von deutschen Architekten Menschen verschiedener Glaubensrichtungen serviert wird: Ökumenischer als am Samstag in der Wasseralfinger Vesperkirche geht’s kaum. Zum ersten Mal haben Mitglieder der Ditib-Gemeinde und der muslimischen Gemeinde (Fatih-Moschee) sowie andere Ehrenamtliche muslimischen Glaubens für den Mittagstisch in der Magdalenenkirche gekocht. Etwa 15 Frauen, Männer und Kinder aus Syrien, Afghanistan und der Türkei waren an den Kochtöpfen und Schneidebrettern, dazu eine Palästinenserin und Lamia Fetzer als „Küchenchefin.“ Aus ihrer früheren Heimat Tunesien hatte sie einige Zutaten mitgebracht.

Samstagvormittag, 9.30 Uhr: In der Küche der Weitbrechtschule wird das große Kochen für etwa 200 Gäste vorbereitet. Zwiebeln werden geschnitten, Knoblauch wird geschält, die Dosen mit dem Tomatenmark werden geöffnet, der Salat wird erst später angerichtet, damit er frisch und knackig bleibt. Die Päckchen mit den langen Nudeln sind noch zu – es gibt den Klassiker Spaghetti Bolognese. Mit Rindfleisch, das „halal“, also gemäß den moslemischen Vorschriften „rein“ ist. Die Lebensmittel haben die beiden muslimischen Gemeinden in Aalen der Vesperkirche gespendet, die ehrenamtlichen Köche schenken ihr ihre Arbeitszeit.

„Kulturen müssen sich unterstützen“

„Wir helfen sehr gerne, weil das wichtig ist und wir etwas für unsere Mitmenschen tun möchten“, erklären Tamer Celik und seine Frau Cigdem, beide im Vorstand der türkisch-islamischen Ditib-Gemeinde Aalen. „Ich möchte mit meiner Spende anderen Leute helfen“, sagt Behice Kaplan, es gehöre doch dazu, dass die unterschiedlichen Kulturen in Aalen sich begegnen und unterstützen. Monir Alfalouji ist vor dem Krieg in Syrien geflohen. Gerade schneidet er Paprika in kleine Stückchen für den Salat. Warum auch er mithilft? „Ich habe in Deutschland sehr viel Hilfe bekommen, beispielsweise von der Caritas und den Menschen hier“, heißt die schlichte Antwort.

Die Jugend ist gegen später vor allem für den Salat zuständig. Der neunjährige Furkan zupft penibel und geduldig jede Wurzel vom Strunk des Feldsalats. „Ich koche sehr gern“, erklärt er und fügt stolz hinzu: „Sogar besser als meine Schwester.“ Die Freundinnen Esma, Lisa und Larissa kümmern sich ebenfalls um den Salat. Ein Erwachsener ruft nach der Zitronenpresse, weil er fürs Dressing Zitronensaft braucht, der mit dem Olivenöl aus Tunesien verrührt wird. Das hat Lamia Fetzer mitgebracht. Sie war früher Lehrerin an der Weitbrechtschule, heute ist sie an der Rupert-Mayer-Schule in Ellwangen. Daneben leitet die Wasseralfingerin eine orientalische Tanzgruppe und gibt Kochkurse. Aus ihrer Heimat hat sie noch etwas mitgebracht: eine spezielle Würzmischung der Familie in Tunesien. Auf dem Markt kaufen sie die Gewürze, die werden getrocknet und dann mit einer Mühle fein vermahlen. Drin sind beispielsweise Nelken, Kurkuma, Pfeffer, Rosenknospen und andere Gewürze.

„Heidablitz!“ – etwas vergessen

Das Kochen ist auf dem Höhepunkt, die Nudeln bewegen sich in den Töpfen und die Bolognese-Soße blubbert. „Das ist ja wie in einer Großküche“, ruft jemand. Plötzlich ein weiterer Ruf: Im Kühlschrank sind ja noch drei Beutel mit verpacktem Hackfleisch. Glatt vergessen in der Hektik, die sich dann doch langsam ausbreitet. „Heidablitz“, meint eine Frau mit Kopftuch und lacht dann – noch ist genügend Zeit, nochmals Zwiebeln anzuschwitzen für die nächste Saucenportion. Dann ist alles fertig.

Die Salate in den Edelstahlbehältern sind mit Folie abgedeckt, die Sauce und die Nudeln werden in Warmhalter gefüllt, einige von ihnen haben eine Wasseralfinger Bäckerei und eine Metzgerei gerne ausgeliehen. Dann wird das Essen nach und nach zur Magdalenenkirche gebracht. Hier warten schon die Helfer und die zwölf Frauen und Männer vom Architekturbüro Isin, die an diesem Tag das Essen ausgeben. Dabei ist auch Susan Weiler. „Wir wollen in unserer Freizeit die Vesperkirche und den Gedanken, der dahintersteckt, einfach ein bisschen unterstützen“, erklärt sie. Dann geht die Haupttüre der Kirche auf und einige Frauen mit Kopftuch bringen selbst gebackenen Kuchen und süße Spezialitäten herein.

Die Spaghetti Bolognese „oriental“ schmecken richtig lecker, der Salat und die Kuchen auch. Was aber noch wichtiger ist, sagt Pfarrer Uwe Quast zwischen dem Essen: Dass hier Menschen zusammenkommen, die unterschiedlichen Religionen angehören, aber alle an den einen Gott glauben.

© Aalener Nachrichten 10.02.2019

 

 

 

© Aalener Nachrichten 08.02.2019

Überraschung: Die Stumpfes machten den Auftakt beim „Kultur-Nachtisch“ der Vesperkirche. Und es war eine gelungene Überraschung für die Gäste in der Magdalenenkirche. (Foto: Markus Lehmann)

Premiere: Die „Stumpfes“ als Überraschungsgäste

Markus Lehmann

Das war ein ziemlich überraschender „Nachtisch“ nach den Käs‘spätzle: Die Vesperkirchenbesucher staunten nicht schlecht, als da plötzlich Aalens bekanntester Musik-Export fürs ganze Ländle mit Tuba, Quetsche, Akkordeon und Waschbrett einmarschierte und gleichmal loslegte vor dem Altar. Die „Stumpfes“, in diesem Jahr mit ihrer Ostalb-Tour in heimischen Gefilden unterwegs als die vier Jungs mit dem „Ostalbherz“ (die kürzlich vorgestellte Ostalb-Hymne), machten den Auftakt zum ersten „Kultur-Nachtisch“ in der Magdalenenkirche. Zu Kaffee und Kuchen gab’s für die Besucher Dixie, die schwäbische Ode ans Häusle oder „Sag mir quando, sag mir wann“ auf sächsisch und für Benny, Flex, Manne und Selle gab’s jede Menge Applaus.

Mal ging’s mit dem Instrument zur Sache, dann rein vokal, es ging um diesen Roten Punkt, der gerne in Neubaugebieten am Rohbau pappt, dann ums schnöde Geld oder um das schwäbische Nirwana – wenn endlich’s Häusle steht.

Die vier kamen bestens an in der Vesperkirche. Nach einem Walzer legten sie das akustische Finale in die Mitte der Kirche beim Seiteneingang, wo noch eine Stunde vorher die Käs’spätzle geschöpft worden waren. Mit dem Shanty „My grandfather’s clock” marschierten sie kurz auf die Empore und sagten fröhlich „Tschüss Vesperkirche“. Der Kulturnachtisch ist jeden Freitag (bis 1. März) um 14 Uhr. Welche Künstler kommen, soll eine Überraschung bleiben. So wie beim Auftakt mit den Stumpfes.

© Aalener Nachrichten 08.02.2019

 

 

© Schwäbische Post 07.02.2019

Prälatin Gabriele Wulz in der Wasseralfinger Magdalenenkirche. Sie besucht die Vesperkirche und freut sich über dieses besondere Angebot in einer Kirche. Foto: hag

Leberkäs’ mit der Prälatin

Religion Gabriele Wulz macht in der Wasseralfinger Vesperkirche halt. Sie ist begeistert von der Aktion in der Magdalenenkirche.

Nachdem sie den ersten Schwung Fragen beantwortet hat, bahnt sich Gabriele Wulz ihren Weg durch den Gang zum Altar. Als sie das Wort an die Besucher richtet, wird es in der Kirche leiser. Gemurmel verschwindet. Nur vereinzelt klappert Besteck. „Ich fühle mich hier schon etwas heimisch“, sagt sie.

Sie habe noch nie in einer Kirchenbank gegessen und sei deshalb zu Beginn ihres Besuchs skeptisch gewesen. „Doch es klappt“, räumt sie ein. „Das Konzept erfüllt seinen Zweck: Es lässt Menschen die Kirche anders erleben und bringt Menschen zusammen“, sagt Gabriele Wulz, die 2001 in Ulm zur Prälatin gewählt wurde. Mit ihrem Engagement würden die Ehrenamtlichen großartiges leisten, hebt die 59-Jährige am Ende ihrer Rede hervor. Die Besucher applaudieren.

© Schwäbische Post 07.02.2019 18:00

Ökumenischer Hospizdienst Aalen e.V. braucht neue Ehrenamtliche

Der ambulante, ökumenische Hospizdienst Aalen braucht neue ehrenamtliche Kräfte. Ab Februar 2019 wird dazu für Interessierte eine Ausbildung angeboten. Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Ellwangen. Der ambulante, ökumenische Hospizdienst Aalen unterstützt schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige in der Zeit des Abschiednehmens. Für diese anspruchsvolle Aufgabe werden neue ehrenamtliche Kräfte gesucht. Eine entsprechende Ausbildung bereitet die Ehrenamtlichen ab Februar 2019 auf ihre Tätigkeit vor.

In acht Wochenendmodulen (Freitagabend und Samstag; Zeitraum Februar bis Oktober) erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zur psychosozialen Begleitung sterbender Menschen, zum pflegerischen und medizinischen Umgang und zu spirituellen Themen am Lebensende. Eine Pflegehospitation im ambulanten und stationären Bereich vermittelt zusätzliche Sicherheit für die vielfältige und sehr bereichernde Arbeit im Hospizdienst.

Nähere Infos: Ökumenischer Hospizdienst Aalen e.V.

Bürozeiten:

Montag -Freitag: 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Tel. 07361/55 50 56

mail: infodontospamme@gowaway.aalener-hospizdienst.de

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