Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019

Am 1. Dezember 2019 sind Kirchenwahlen in der württembergischen Landeskirche. Fast zwei Millionen evangelische Kirchenmitglieder sind aufgerufen, ihre Stimme für neue Kirchengemeinderäte und für eine neue Landessynode abzugeben. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin oder der Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde. Zusammen treffen sie alle wichtigen finanziellen, strukturellen, personellen und inhaltlichen Entscheidungen. Die arbeitsteilig und partnerschaftlich ausgeübte Gemeindeleitung ist eine spannende Aufgabe. Um zu guten Entscheidungen für die Gemeindearbeit zu kommen, werden vielfältige Erfahrungen und Gaben, Engagement und die Liebe zu Kirche und Gemeinde gebraucht.

Die Landessynode ist die gesetzgebende Versammlung der Landeskirche und ähnelt in ihren Aufgaben denen eines Parlaments. Das Gremium setzt sich aus 60 so genannten Laien und 30 Theologinnen und Theologen zusammen. Die Landessynode tagt in der Regel dreimal pro Jahr. Die Mitglieder der Landessynode werden in Württemberg direkt von den Kirchenmitgliedern für sechs Jahre gewählt.

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder

vielleicht haben Sie sich schon über Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde gefreut oder geärgert. Vielleicht wünschen Sie sich Veränderungen und sind unzufrieden mit den Angeboten, die Sie in unserer Gemeinde vorfinden. Sie haben es mit in der Hand! Sie können Einfluss nehmen, mitgestalten, etwas bewegen und verändern. Ich ermutige Sie dazu, sich doch in diesem Jahr als Kirchengemeinderätin oder -rat zur Wahl zu stellen und damit zu bekunden: ich bin bereit, mich in unserer Kirchengemeinde im Leitungsgremium zu engagieren. Sie werden ein gutes Arbeitsklima vorfinden, ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander und viele Aufgabenbereiche, in denen Sie sich mit Ihren Gaben einbringen können. Gott hat uns unsere Gaben geschenkt, damit wir sie für einander einsetzen. Wir brauchen einander, wir brauchen Sie!

Ich bin gespannt, ob Sie sich aufstellen lassen!

[Bei Fragen und um konkret etwas über die Aufgabe als Kirchengemeinderat oder -rätin zu erfahren, können Sie sich jederzeit an die aktuellen Mitglieder wenden.]

Mit herzlichen Grüßen       Dr. Gabriele Schöll

Informationen zur Wahl: www.kirchenwahl.de

Bericht über die Teilnahme an der Kreisputzete 2019 - von Hartwig Stark -

Bericht im Amtsblatt

© 2019 Hartwig Stark, Gemeinde Hüttlingen

Die UMWELT-Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde WASSERALFINGEN-HÜTTLINGEN (EKWH), u.a. verstärkt durch 3 Konfirmanden und ihrem Pfarrer, traf sich am Samstagmorgen, ausgerüstet mit Eimern, Säcken, Zangen und Teleskopstangen mit Haken, auf dem Gelände des alten NORMA in Hüttlingen. Bei der stattlichen Anzahl von 16 Personen bildeten wir 3 Gruppen. Zwei davon hatten sich den Kocher mit anliegenden Fuß- und Fahrradwegen, (eine an der Fußgängerbrücke bei SHW-SHS, die andere an der KLÄRANLAGE bei Waiblingen beginnend, um dann irgendwo dazwischen zusammenzustoßen) für die KREIS-PUTZETE vorgenommen. Eine weitere Gruppe putzte einen Abschnitt am SULZDORFER BERG und die GOLDSHÖFER STRASSE in Richtung EnBW vom Bauhof durch das Wäldchen kommend


Die Verschmutzung der Kocherregion war so groß, dass unser Vorhaben, die komplette Strecke entlang des Kochers zu säubern, in der geplanten Zeit nicht möglich war. Insbesondere der Bereich in der Nähe eines Discounters war mit hunderten von unbePFANDeten Schnapsflaschen (kleinst bis groß) verMÜLLt. Aber auch das schon über mehrere Jahre, speziell bei Hochwasser, im bachnahen Gestrüpp der dortigen Bäume hängenbleibende und sich z. T. mit dem Geäst verschlingende STRANDGUT, konnte nur schwer und auch nicht immer entfernt werden. Da die andere Uferseite, auch mit den Teleskopstangen, nicht erreicht werden konnte, regen wir an, dass die Gemeinde baldmöglich (evtl. beim nächsten Niedrigwasser) einen Rückschnitt der ufernahen Gehölze auf beiden Seiten bis auf eine Höhe von 2 mtr. über Normal-Wasserstand vornimmt, wohl berücksichtigend, dass ausreichend Rückzugsgebiete für Vögel, Amphibien und Fische erhalten bleiben.


Interessant ist, dass wir kaum Plastiktüten, keine „Strohhalme“ und auch keine „Q-Tips“ gefunden haben, wohl aber viele Folien unterschiedlichster Farbe, Größe, Bauart. Kuriose Fundstücke waren: deutscher Reisepass ohne Inhalt, robuster BH in Körbchengröße >> H , Mieder, BobbyCar mit fehlender Hinterachse, Bremshebel eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges, auf Rolle gewickelter Maschendrahtzaun, …. Die Anzahl der bePFANDeten Getränkeflaschen/-Dosen als MEHR- oder EINWEG war diesmal mit ca. 50 Stück vergleichsweise niedrig. Den PFAND-Wert von 5,44 € haben wir auf das SPENDENKONTO der EKWH für das neue GEMEINDEZENTRUM  in WASSERALFINGEN überwiesen.
Neben einer schon angeknabberten RENN-ENTE mit der Startnummer 278, die möglicherweise ein OSTALB-Bürger, der an einem der vielen ENTEN-Rennen (u. a. auch für den guten, sozialen Zweck) der Vergangenheit teilgenommen hat, noch heute vermisst, hat ein besonders interessierter Naturkundler unter uns, eine brütende WILD-ENTE, die sich im Dickicht der Umgebung gut getarnt hatte, erkannt und fotografiert. Sie ließ sich auch durch seine Gegenwart nicht verscheuchen. So liegen angenehme und unangenehme Erlebnisse dicht beieinander. Die Bewahrung einer unversehrten UMWELT kann aber durch KREISPUTZETEN nicht gewährleistet werden. Selbst wenn die Teilnehmerzahl mit ca. 18.000  (Gesamtbevölkerung Ostalbkreis ca. 320.000 im) bei einigen Politikern immer wieder Freude aufkommen lässt. Ca. 8.000 der Putzer sind Schul- und Kindergartenkinder, die während der SCHULZEIT putzen. Jedoch trägt jeder MENSCH die sittliche Verantwortung für unsere gemeinsame UMWELT, hier und überall! Wir leben in einem Land, wo wir unseren MÜLL jederzeit ordnungsgemäß entsorgen können.


Abgeschafft und hungrig trafen wir uns nach der PUTZETE zur HOCKETSE wieder. Bei herrlichem Sonnenschein im Garten der VERSÖHNUNGSKIRCHE ließen wir uns das, aus Lebensmitteln unsrer Region bestehende,  wohlverdiente VESPER schmecken und plauderten über unsere Erlebnisse und Erfahrungen.


Bei einem Spaziergang entlang des Kochers, einen Tag nach der PUTZETE, stellten wir erneut verMÜLLungen von geputzten Abschnitten fest.

Ökumenischer Hospizdienst Aalen e.V. braucht neue Ehrenamtliche

Der ambulante, ökumenische Hospizdienst Aalen braucht neue ehrenamtliche Kräfte. Ab Februar 2019 wird dazu für Interessierte eine Ausbildung angeboten. Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Ellwangen. Der ambulante, ökumenische Hospizdienst Aalen unterstützt schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige in der Zeit des Abschiednehmens. Für diese anspruchsvolle Aufgabe werden neue ehrenamtliche Kräfte gesucht. Eine entsprechende Ausbildung bereitet die Ehrenamtlichen ab Februar 2019 auf ihre Tätigkeit vor.

In acht Wochenendmodulen (Freitagabend und Samstag; Zeitraum Februar bis Oktober) erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zur psychosozialen Begleitung sterbender Menschen, zum pflegerischen und medizinischen Umgang und zu spirituellen Themen am Lebensende. Eine Pflegehospitation im ambulanten und stationären Bereich vermittelt zusätzliche Sicherheit für die vielfältige und sehr bereichernde Arbeit im Hospizdienst.

Nähere Infos: Ökumenischer Hospizdienst Aalen e.V.

Bürozeiten:

Montag -Freitag: 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Tel. 07361/55 50 56

mail: infodontospamme@gowaway.aalener-hospizdienst.de

.