Umwelt-Programm für die Jahre 2010-2014
In diesem Programm werden
Maßnahmen benannt, mit denen wir Ressourcen sparen, CO2 vermindern und das
Bewusstsein für Umwelt- und Gerechtigkeitsfragen schärfen wollen.
Darüber hinaus benennen wir,
was der Schöpfungsauftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, für uns und
unsere Aktivitäten konkret bedeuten kann.
Das Umwelt-Programm ist eine
Selbstverpflichtung, die sich unsere Gruppen, Kreise, Gremien, Kindergärten und
alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auferlegen.
ü Unterstützen auch Sie
die Umweltarbeit unserer Kirchengemeinde!
Umwelt-Programm
für die Jahre 2010-2014
Umweltbildung
/ Vernetzung / Öffentlichkeitsarbeit[1]
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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1.1 |
Gottesdienst zum Tag der
Schöpfung |
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1.2 |
Infoveranstaltung für alle
Mitarbeiter/innen der Kirchengemeinde und für Interessierte |
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1.3 |
Info-Veranstaltungen
besuchen |
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1.3.1 |
Gemeinsame Veranstaltungen
mit NABU |
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1.3.2 |
Gemeinsame Veranstaltungen
mit Eine-Welt-Laden (Aalen) |
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1.3.3 |
Gemeinsame Veranstaltungen
mit Obst- und Gartenbauverein |
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1.3.4 |
Gemeinsame Veranstaltungen
mit dem Kleingärtnerverein |
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1.3.5 |
Gemeinsame Veranstaltungen
mit Tierschutzverein |
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1.3.6 |
Gemeinsame Veranstaltung
mit Naturfreunde Wasseralfingen |
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1.4 |
Umweltbericht |
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1.5 |
Präsentation der
Umweltarbeit bei bes. Anlässen |
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1.6 |
Präsentation der
Umweltarbeit auf der Homepage unserer Kirchengemeinde |
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1.7 |
Veröffentlichung von
Umwelttipps im Gemeindebrief (Öko-Ecke) |
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1.8 |
Umwelterziehung auf den
Freizeiten der Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen |
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1.9 |
Einbeziehung eines
Vertreters des UWT bei allen Bau- und Renovierungsmaßnahmen[2] |
Ziel: Einsparung 2 % bis 2014
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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2.1 |
Regenwasser in Zisterne
sammeln für Toiletten-spülung im Kindergarten
Regenbogen |
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2.1.1 |
Anschluss Regenrinne an
Zisterne[3] |
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2.1.2 (*) |
Leitung legen vom Keller zu
den Toilettenspülun-gen im Kindergarten Regenbogen
(Rohrleitung von Zisterne in den Keller ist vorhanden) |
(*) geschätzte Gesamtkosten
ca. € 20.000 (Kostenerstattung der Stadt bei Kindergartenangelegenheiten
z.Zt. 65%)
Ziel: Einsparung 15-20% bis
2014
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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3.1 |
Bankheizung
(Magdalenenkirche) früher abschalten |
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3.2 |
Wechsel zu einem
Öko-Stromanbieter (in unserem Fall: KSE) |
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3.3. |
Thermografierung der Magdalenenkirche |
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3.4 |
Abdichten aller Türen in
der Kirche |
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3.5 |
Anbringen von Makrolonplatten auf der Innenseite der Kirchenfenster in
der Magdalenenkirche (probeweise in 2010 auf der Westseite)[4] |
Ziel: Einsparung 3% bis 2014
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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4.1 |
Heiz- (und Lüftungs-) richtlinien als Merkblatt in Räume hängen |
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4.2 |
Zeitschaltuhr für Heizung
der Kindergärten (Wochenende/Ferien) |
Ziel: Reduzierung der
Restmüllmenge um 3 % bis 2014 und Recycling fördern
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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5.1 |
Entsorgungs-Konzept für
alle Gebäude |
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5.2 |
Selbstverpflichtung zur
Müllvermeidung durch Verwenden von Mehrweg- und Verzicht von
Einwegverpackungen |
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5.3 |
Altpapiersammlung |
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5.4. |
Schrottsammlung |
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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6.1 |
Fahrgemeinschaften von
Kirchenbesuchern |
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6.2 |
Gottesdienst zum autofreien
Sonntag (3. Sonntag im Juni) |
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6.3 |
Fahrradständer (felgenschonend) vor den Kirchen anbringen |
Ressourcen
/ Einkäufe / Büromaterialien
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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7.1 |
mind. 80 % Recycling-Papier
verwenden (bezogen auf weißes Papier) |
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7.2 |
Kritisch kopieren |
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7.3 |
100% fair gehandelten
Kaffee verwenden (davon mind. 50 % Ökokaffee)[6] |
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7.4 |
Ökologische, regionale,
fair gehandelte Produkte bevorzugen |
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7.5 |
Orangenaktion |
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7.6 |
ausschließlich
Elektrogeräte anschaffen mit Energieeffizienzklasse A+ bzw. A++ |
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7.7 |
Verkauf von Eine-Welt-Waren und Öko-Produkten nach dem Gottesdienst
in Wasseralfingen (an jedem 1. Sonntag im Monat) |
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7.8 |
Einkauf von Büromaterial nur
noch über memo AG (Ökoversand) |
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7.9 |
Reduzierung von Putz-,
Reinigungs- und Spülmitteln |
Biodiversität /
Artenvielfalt / biologische Vielfalt
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Lfd. Nr. |
Maßnahme |
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8.1 |
Baumpflanzaktion im Garten
der Versöhnungskirche |
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8.2 |
Protestaktionen
unterstützen (z.B. Petition gegen die Abholzung von Tropenwäldern) |
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8.3 |
Apfelsaft aus heimischen
Streuobstwiesen verwenden (mind. 80 %) |
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8.4 |
Bienenhotel erstellen |
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8.5. |
Nistkästen und andere
Unterschlupfmöglichkeiten aufhängen |
Lärm durch Kirchengeläut
Was früher zum Leben in der
Gemeinschaft selbstverständlich dazu gehörte, wird heute teilweise als störend
empfunden - das Läuten der Kirchenglocken. Bei der Beurteilung von
Kirchengeläut wird zwischen dem Zeitläuten und dem täglichen Gebetsläuten und
liturgischem Glockengeläut unterschieden (Quelle: http://www.stuttgart.de/item/show/52187)
Übrigens: Nach
vorherrschender Meinung in der Rechtssprechung gehört das Läuten von
Kirchenglocken aus liturgischen Gründen zur grundrechtlich garantierten
Freiheit der Religionsausübung und ist im Sinne des
Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) als nicht
erhebliche Belästigung anzusehen. Anders sieht es jedoch bei der Beurteilung
des nächtlichen Turmuhrschlagens ohne liturgische Bedeutung aus. Hier sind die
Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes und auch die örtliche Polizeiverordnung
zum Schutz gegen Lärm zu beachten (die Polizeiliche Umweltschutz-Verordnung
der Stadt Aalen macht dazu keine näheren Angaben).
Zeitliche Beschränkung von
ruhestörenden Haus- und Gartenarbeiten in der Stadt Aalen
Ruhestörende „Haus- und
Gartenarbeiten, die zu erheblichen Belästigungen anderer führen können, dürfen
in der Zeit von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr und von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr nicht
ausgeführt werden.“ (§ 7 Polizeiliche Umweltschutz-Verordnung der Stadt Aalen).
Strengeres Bundesrecht für laute, motorbetriebene
Geräte ohne EU-Umweltzeichen in bestimmten Gebieten bleibt davon unberührt.
Einhaltung
der Rechtsvorschriftung (Sicherheit
und Gefahrstoffe)
Der Sicherheitsbeauftragte
der Kirchengemeinde prüft jährlich die Einhaltung der sicherheitsrelevanten
Auflagen (siehe Rechtscheck). Es liegen keine Verstöße gegen geltendes
(Umwelt)Recht vor.
Das Rechtskataster wird
geführt (siehe Kap. 4 im Grünen Buch).
Eine Übersichtsliste über die
wichtigsten Umweltgesetze findet sich in Kap. 4 des Grünen Buches.
Beachte: Der Gemeinderat der
Stadt Aalen hat die Einführung einer Baumschutzordnung abgelehnt, daher liegt
für das Stadtgebiet Aalen (zu dem unsere Kirchengemeinde gehört) keine
Baumschutzsatzung vor.
Auskunft per E-Mail von
Johannes Kiefer (Stadtverwaltung Aalen; Grünflächen- und Umweltamt). Nachweis:
E-Mail vom 15.10.2009.
Gesetzliche Grundlagen und
Verordnungen zum Schutz der Umwelt liegen gedruckt vor in: Umweltrecht,
Wichtige Gesetze und Verordnungen zum Schutz der Umwelt, Textausgabe mit
ausführlichem Sachverzeichnis und einer Einführung von Prof. Dr. Peter-Christoph
Storm, 20. neu bearbeitete Aufl. 2009 (Beck-Texte im dtv,
5533). Standort: Regal im Gemeindebüro.
Im aktualisierten
Umweltprogramm haben neben vielen neuen Ideen auch alle nicht-realisierten
Ideen/ Projekte des Umweltprogramms 2007-2010 Eingang gefunden.
[1] Den Themenkomplex „Umweltbildung“ haben wir ganz bewusst an die erste Stelle unseres Umweltprogramms gesetzt. Warum? Durch Gottesdienste und Bildungsarbeit wird das Bewusstsein für eine Spiritualität der Schöpfung und für das Klima der Erde gestärkt. Erst wenn ein solches Bewusstsein vorhanden ist, können sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen ergriffen und umgesetzt werden.
[2] Anm.: So kommt bei jeder Baumaßnahme auch der energetische Aspekt mit in den Blick!
[3]
Anm.: Einspeisung durch die Regenrinne des
Gemeindehauses. Ist das Gemeindehaus aufgrund der finanziellen Lage zu halten?
(Immobilienkonzeption). Ein Anschluss der Zisterne ist nur sinnvoll, wenn das
Gemeindehaus im Besitz der Kirchengemeinde bleibt bzw. das Regenwasser genutzt
werden kann.
[4] Sollte sich die Makrolonverglasung als positiv erweisen, sollen alle Kirchenfenster mit Makrolonplatten versehen werden.
[5] Die Heizung in der Magdalenenkirche ist subsumiert unter Punkt 3: Strom
[6] Anm.: Die Verwendung von fair gehandeltem Öko-Kaffee ist ein Beispiel dafür, dass wir den Austausch und die Solidarität mit Menschen in anderen Weltgegenden unseres Planeten pflegen, die noch stärker unter den globalen Klimawandel und den sozialen Folgeerscheinungen zu leiden haben. (Teilnahme an der Aktion: 1.000 Gemeinden trinken fair).