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© Schwäbische Post 06

 

© Schwäbische Post 06.11.2011


Foto (sik): Grund zur Freude hatte der Chor der evangelischen Kirche Wasseralfingen am Sonntag. Vor 120 Jahren wurde der Kirchenchor der Magdalenenkirche, heute unter der Leitung von Kantorin Dagmar Barsacq, gegründet.

Das Glaubenszeugnis im Gesang

Der evangelische Kirchenchor Wasseralfingen feierte sein 120-jähriges Bestehen mit einem festlichen Gottesdienst am Sonntag

Auf seine 120-jährige Geschichte blickte der Chor der evangelischen Kirche Wasseralfingen am Sonntagvormittag zurück. In einem festlich gestalteten Gottesdienst, in dem der Chor sein gesangliches Können unter Beweis stellte, feierte man mit der ganzen Gemeinde.

Aalen-Wasseralfingen. „Wir haben hier lauter Gotteslober“, sagte Pfarrer Bernhard Richter im Gottesdienst, der dem Kirchenchor gehörte. Eine große Gemeinde war zusammengekommen, um gemeinsam mit der traditionsreichen Sängerschaft zu feiern. Chormitglied Frieder Lindenau blickte auf die Anfänge der Kirchenmusik in der evangelischen Kirche zurück.

Im Jahr 1891 bewilligte König Karl von Württemberg eine selbständige evangelische Pfarrei in Wasseralfingen. Es wurde festgehalten, dass beim Gründungsgottesdienst ein Chor gesungen hat. Der evangelische Kirchenchor.
Seither begleiten die Sängerinnen und Sänger die liturgischen Feiern und bereichern damit die Gottesdienste. „Sie geben ein Zeugnis des Glaubens in ihrem Gesang“, führte Pfarrer Richter, in Vertretung für seine Frau Pfarrerin Ursula Richter, die sich momentan in Rehabilitation befindet, aus.
Zudem sei der Wasseralfinger Kirchenchor eine wertvolle Gemeinschaft. Der Gesang schaffe über den Text hinaus eine Ebene, in der das Gefühl angesprochen werde.
Momentan zählt der Chor, den Kantorin Dagmar Barsacq leitet, knapp 30 Mitglieder, die mit Freude und Engagement ihre Stimmen zusammenführen. Daneben lerne man, wie Frieder Lindenau es ausdrückte, wertvolle Chorliteratur, Vokalkultur und ein Stück Heimatgut kennen. Das Mitmachen und Sich-Einbringen zähle dabei.

Am Sonntag erfreute der Chor mit der kleinen Orgelmesse von Joseph Haydn. An der Orgel begleitete Sabine Ott-Seeling, ein Streicherensemble mit Isolde Schmerek an der Spitze lieferte die instrumentalen Klangfarben. Die liebliche Tonsprache des Komponisten spiegelte sich in der freundlichen, dennoch disziplinierten stimmlichen Ausstrahlung des Chores wider.
Mit der herrlichen Motette „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy eröffnete die Sängerschaft den Gottesdienst. Achtstimmig schlossen sie in Johann Pachelbels „Nun danket alle Gott“. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden langjährige Chormitglieder geehrt und mit einem Stehimbiss der Festtag gefeiert. sik


© Schwäbische Post 16.10.2011

© Schwäbische Post 16.10.2011


Beim Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Magdalenenkirche haben sich Pfarrerin Heike Ehmer-Stolch und Pfarrer Jochen Stolch verabschiedet. (Foto: hag)

“Gott muss ein Schwabe sein“

Feierliche Verabschiedung des Pfarrerehepaars Heike Ehmer-Stolch und Jochen Stolch in der Magdalenenkirche

In einem feierlichen Gottesdienst hat sich das Pfarrerehepaar Heike Ehmer-Stolch und Jochen Stolch von der Wasseralfinger und der Hüttlinger Kirchengemeinde verabschiedet. In den vielen, herzlichen Grußworten wurde deutlich, wie engagiert die beiden in den vergangenen knapp neun Jahren ihre Berufung ausgefüllt haben.

Ulrike Schneider

Aalen-Wasseralfingen. Der Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Wasseralfinger Magdalenenkirche war so gut besucht, wie sonst nur zu Weihnachten. Der Anlass war für viele jedoch eher ein etwas trauriger. Das Pfarrerehepaar Heike Ehmer-Stolch und Jochen Stolch verlassen zum Monatsende die Kirchengemeinde Wasseralfingen-Hüttlingen in Richtung Schwarzwald.

Am 1. November werden sie in Ostelsheim im Dekanat Calw ihren Dienst antreten. Doch zuvor haben sie sich in einer über dreistündigen Feier mit Abendmahls-Gottesdienst von der hiesigen Gemeinde verabschiedet.
Bereits der Gottesdienst unterstrich das Wirken der beiden Seelsorger für Kinder, Jugendliche und Familien; aber auch das Engagement für Ghana und den dortigen Partnerbezirk mit der Presbytery Akyem Abuakwa in Ghana von Heike Ehmer-Stolch. Die stellte in ihrer Predigt (2. Epheserbrief) am Partnerschaftssonntag das Haus in den Mittelpunkt. Das Haus als Existenzgrundlage, als Ort der Geborgenheit, des Rückzugs und der Heimat. „Gott muss ein Schwabe sein“, sagte die Pfarrerin mit Blick auf die hiesigen Häuslebauer und dass auch Gott in ein „Großprojekt“ investiere. In dessen Haus seien die Türen und Fenster weit geöffnet und das Treiben bunt. Gleichzeitig sei er aber auch eine umtriebige Ghanaerin, schlug Heike Ehmer-Stolch den Bogen nach Afrika. Sie mahnte die Gläubigen den Menschen dort auf Augenhöhe zu begegnen. Respekt und Partnerschaft seien auf beiden Seiten gefragt.
Wie offen auch im Bereich der Ökumene das Pfarrerehepaar ist, zeigte die explizite Aufforderung an die Vertreter der katholischen Schwestergemeinde auch am Abendmahl teilzunehmen, ehe sich die Grußworte anschlossen.

Ein „historisches Dokument“, den Gemeindebrief, in dem sich die zwei Seelsorger im April 2003 erstmals vorgestellt haben, hatte Diakon und Kirchengemeinderatsvorsitzender Jörg Dolmetsch im Gepäck. Es dürfe in unserer Kirchengemeinde ein neues Muster entstehen, mit neuen Farben, sei dort zu lesen. „Dafür habt Ihr gesorgt“, meinte der Diakon. Ein farbenprächtiges Bild sei entstanden, mit Hilfe von K 3- und K 8-Kindern, mit Schulkindern über den Religionsunterricht und Familien. Und auch die ghanaischen Partnerinnen und Partner hätten mit an dem Bild gearbeitet. Bei all diesem sei aber das diakonische Gepräge nicht zu kurz gekommen. Dolmetsch erinnerte an das Umweltzertifikat „Grüner Gockel“.

„Wir werden die Ghana-Arbeit neu aufstellen müssen“, sagte der Vorsitzende des Kirchenbezirks Heinz Schmidt. Er dankte auch im Namen von Dekan Ralf Drescher (der war zur gleichen Zeit beim CVJM-Jubiläumsgottesdienst) für den Mut und die Ideen, mit denen Heike Ehmer-Stolch und Jochen Stolch ihr kirchliches Wirken vorangetrieben hätten. Gleich drei Vertreter zählte die Abordnung der katholischen Schwesterkirchengemeinde St. Stefanus. Pfarrer Harald Golla betonte, wie sehr er es bedauere, dass mit den „Stolchs“ auch Ökumeniker die Stadt verlassen. „Ökumene ist mehr als große Gesten und Zeichen“, sagte der Priester. Ökumene zeige, was im Alltag möglich ist. Bei gemeinsamen Hochzeiten, bei Schulgottesdiensten oder bei der Bibelwoche. Gemeinsam habe man eine Vertrauensbasis geschaffen, die Grundlage für die Ökumene.

Weitere Grußworte sprachen Ortsvorsteherin Andrea Hatam, Erika Probst für den ghanaischen Partnerschaftsverein, Achim Falkenberg für die Tal-, die Braunenbergschule und Schuldekan Meinhardt, für den Mittwochsfrauenkreis Heidrun Bauer und für die Marienhöhe Carmen Wolfsteiner.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Dagmar Barsacq und an der Orgel Sabine Ott-Seeling umrahmten die Feier musikalisch.




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20.12.11: Nordsee - Jugendradtour - Langeoog

Hast Du Lust auf Action mit dem Rad oder Baden im Meer, gemeinsame Freizeiterlebnisse mit gleichaltrigen Jugendlichen oder Entdeckungstouren ... Dann bist Du bei uns genau richtig!!!
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29.11.11: Reformstress oder Aufbruchstimmung

Der Evangelische Kirchengemeindetag traf sich zur Mitgliederversammlung
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